Im Rahmen seines Sommerprogramms besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner gemeinsam mit Denzlingens Bürgermeister Fabian Nitz sowie zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Denzlinger Heimatmuseum. Auf dem historischen Areal der Gemeinde Denzlingen nahmen Manfred Wössner und Udo Reger von der ehrenamtlichen „Dienstagsgruppe“ des Heimat- und Geschichtsvereins die Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch die facettenreiche Handwerks-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Gemeinde. Besondere Höhepunkte des Rundgangs waren die voll funktionsfähige Transmissionsanlage, die über historische Riemen mehrere Werkzeuge zeitgleich antreibt, sowie die originalgetreu wiederaufgebaute Dorfschmiede mit Feuerschweißen auf dem Amboss.
Lebendig vermittelt wurde auch der einstige harte Alltag der Landbevölkerung – von engen Stallungen und historischen Brotschränken bis hin zur Natureisgewinnung an gefluteten Elzwiesen zur sommerlichen Kellerkühlung. Zudem beleuchtete die Führung Denzlingens Bedeutung als früherer Industriestandort mit bis zu sieben Zigarrenfabriken und hunderten Beschäftigten in traditioneller Handarbeit. "Was der Verein und die Dienstagsgruppe hier mit so viel Hingabe bewahren, ist unschätzbares Kulturgut und gelebte Ortsgeschichte", betonte Fechner und dankte den Ehrenamtlichen herzlich für die faszinierenden Einblicke in das handwerkliche Erbe der Region. Gabriel Kurz/SPD









