Sabine Wölfle MdL und Johannes Fechner MdB suchen Unterstützung für Strauße in Weisweil

Veröffentlicht am 20.04.2018 in Pressemitteilungen

In einem persönlichen Schreiben haben die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle und der Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner Landrat Hanno Hurth gebeten, sich für eine Übergangsregelung einzusetzen. Konkret geht es um die Straußenwirtschaft Waldeckhof am Standort Weisweil.

Die dort betriebene Strauße - in der 20 Mitarbeiter aus der Region beschäftigt werden - ist laut Aussage des Landratsamtes keine Strauße im klassischen Sinne, sondern aufgrund der Größe und der Art der dort vermarkteten Lebensmittel eine Gaststätte.


Trotz der Bemühungen der Betreiber, die Konformität und Rechtmäßigkeit ihres Betriebes durch eine Gaststättenerlaubnis zu gewährleisten, bleibt den Landwirten bis zur baurechtlichen Entscheidung der Betrieb weitestgehend verwehrt. Die Familie entschied sich daher zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz für einen Antrag auf Duldung des derzeitigen Zustandes, um während der aktuellen Spargelzeit ihre Gäste weiterhin zu bewirtschaften. Das Landratsamt lehnte dies jedoch ab.

 

Eine Entscheidung, die für die beiden SPD-Abgeordneten vollkommen unverständlich ist. „Gerade in Anbetracht der in Aussicht gestellten Duldung für die Familie und dem großen Zuspruch aus der Bevölkerung, kann ich die Haltung des Landratsamtes nicht nachvollziehen. Ich hoffe auf das Verständnis und die Einsicht des Landrates und plädiere dafür die Duldung nochmals zu überdenken“, so die Landtagsabgeordnete Wölfle, die sich mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner in einem persönlichen Gespräch zu der Situation vor Ort erkundigte. Auch Fechner hält es für sinnvoll, zumindest bis Mitte Juni den erweiterten Betrieb zuzulassen. „Das wäre ein praktisches Stück Tourismusförderung im ländlichen Raum“. Zudem sei das Bebauungsplanverfahren begonnen, so dass der Betreiber sowieso bald einen Rechtsanspruch auf die Erweiterung des Betriebs hat.


Die Abgeordneten bitten den Landrat alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen, um die wirtschaftliche Sicherheit der Familie und der 20 Beschäftigten zu gewährleisten. Die vom Betreiber beantragte befristete Duldung würde nur die aktuelle Saison betreffen und den Betreibern Planungssicherheit ermöglichen. „Bei diesen Verfahren sollte immer auch die soziale Tragweite und Dimension solcher Entscheidungen mitgedacht werden, Behörden sind für die Bürger da und nicht andersherum“, so Wölfle.

 

Homepage Sabine Wölfle MdL

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